Autor: Julien Savioz
14.4.26
Lesedauer:
1 Minute

Zeitenwende in Budapest: Forint im Höhenflug

11% hat sich der Ungarische Forint (HUF) innert Monatsfrist gegenüber dem CHF aufgewertet.

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Das Währungspaar CHF/HUF erreicht damit ein 2-Jahrestief.

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Massgeblicher Treiber dieser Entwicklung ist der historische Wahlsieg von Peter Magyar und seiner Tisza-Partei, der die 16-jährige Regierungszeit von Viktor Orban beendet.

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Die resultierende Supermehrheit ermöglicht einen pro-europäischen Kurswechsel. Investoren setzen nun auf die Freigabe blockierter EU-Milliarden sowie eine geopolitische Entspannung, was zu deutlichen Kapitalzuflüssen in den Forint führt.

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Für Schweizer Unternehmen mit Produktionsstandorten (oder Warenbeschaffung) in Ungarn hat diese Aufwertung unmittelbare Auswirkungen auf Beschaffungskosten und EBIT.

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Ein wesentlicher Vorteil bleibt jedoch: HUF-Käufer profitieren dank der grossen Zinsdifferenz (MNB 6.25%, SNB 0%) von einem deutlichen Aufschlag in Form von Terminpunkten.