Autor: Julien Savioz
22.10.25
Lesedauer:
2 Minuten

Was ist eine FX-Policy – und brauchen Sie eine?

Eine FX-Policy ist ein internes Regelwerk, das festlegt, wie ein Unternehmen mit seinen Fremdwährungsrisiken umgeht.

Sie definiert die Ziele, Verantwortlichkeiten und grundlegenden Regeln der Währungsabsicherung.

Eine FX-Policy beantwortet insbesondere folgende Fragen:

  • Wo entstehen die Währungsrisiken im Unternehmen?
  • Welche Ziele verfolgt die Währungsabsicherung?
  • Welcher Anteil der Fremdwährungsrisiken soll abgesichert werden?
  • Welche Finanzinstrumente dürfen eingesetzt werden?
  • Mit welchen Banken und Gegenparteien werden Devisengeschäfte abgeschlossen?
  • Wer ist für Entscheidungen, Umsetzung und Überwachung verantwortlich?

Die FX-Policy schafft damit klare Leitplanken für den Umgang mit Währungsrisiken.

Sie verhindert, dass Absicherungsentscheidungen ausschliesslich aufgrund kurzfristiger Markterwartungen oder persönlicher Einschätzungen getroffen werden.

Gleichzeitig schafft sie Transparenz gegenüber Geschäftsleitung, Verwaltungsrat und Eigentümerschaft.

Fazit: Eine klar definierte FX-Policy hilft Unternehmen, Währungsrisiken systematisch, nachvollziehbar und unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen zu steuern.