Layered Hedging ist ein strategischer Ansatz zur Währungsabsicherung, bei dem Fremdwährungsrisiken schrittweise und zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgesichert werden.
Anstatt den gesamten erwarteten Fremdwährungsbedarf mit einem einzigen Termingeschäft zu fixieren, wird die Absicherung auf mehrere Tranchen verteilt.
Ein Beispiel:
Ein Unternehmen legt fest, dass es seinen erwarteten Fremdwährungsbedarf für das kommende Quartal zu 80 %, für das zweite Quartal zu 60 %, für das dritte Quartal zu 40 % und für das vierte Quartal zu 20 % absichern möchte.
Diese Absicherungsquoten werden zunächst umgesetzt.
Nach drei Monaten wird die Planung aktualisiert. Für die verbleibenden Quartale werden zusätzliche Absicherungen abgeschlossen, sodass die definierten Zielquoten für die jeweiligen Planungshorizonte wieder erreicht werden.
Durch diesen wiederkehrenden Prozess entstehen Absicherungsgeschäfte zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Wechselkursen.
Der wichtigste Vorteil liegt in der zeitlichen Diversifikation.
Wechselkursrisiken werden nicht zu einem einzigen Zeitpunkt abgesichert. Dadurch lässt sich die Abhängigkeit von einem bestimmten Abschlusskurs reduzieren und eine Glättung der Absicherungskurse erreichen.
Allerdings garantiert Layered Hedging keinen besseren Kurs als eine einmalige Absicherung.
Fazit: Layered Hedging eignet sich besonders für Unternehmen mit regelmässigen und gut planbaren Fremdwährungszahlungen, die eine systematische und kontinuierliche Absicherungsstrategie verfolgen möchten.