Autor: Julien Savioz
19.3.26
Lesedauer:
1 Minute

SNB hält bei 0% - Franken im Fokus

Die SNB bleibt bei 0%, das überrascht nicht.

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Aufschlussreicher ist, wie sie über den Devisenmarkt spricht:

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Im Dezember war sie «bei Bedarf bereit» zu intervenieren. Heute ist die Bereitschaft «erhöht», explizit mit Verweis auf den Konflikt im Nahen Osten.

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Ein unmissverständliches Signal, dass die Schmerzgrenze erreicht ist, zumal der Franken gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn bereits rund 2.5% zugelegt hat.

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Die Marke von 0.90 wird zur psychologischen Verteidigungslinie.

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Eine interessante Ironie der aktuellen Marktlage: Ausgerechnet die steigenden Ölpreise spielen der SNB in die Karten, was sich auch an den für 2026 nach oben angepassten Inflationsprognosen zeigt.

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Damit bleibt die Schublade Negativzinsen im Werkzeugkasten der SNB vorerst zu.

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Bei starkem Aufwertungsdruck rücken Interventionen wieder stärker in den Fokus, um die Frankenstärke im Zaum zu halten.

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EUR/CHF handelt nach dem Entscheid grösstenteils unverändert bei 0.9075, USD/CHF bei 0.7930.