Autor: Julien Savioz
10.9.25
Lesedauer:
2 Minuten

Doppelfakturierung: Wann sollte ich in US-Dollar zahlen, wann in Lokalwährung?

Schweizer Unternehmen werden von ausländischen Lieferanten häufig nicht in deren Landeswährung fakturiert. Ein typisches Beispiel sind Warenimporte aus China, die in US-Dollar abgerechnet werden.

Dabei entstehen unter Umständen zusätzliche Währungskosten. Denn wenn der Lieferant seine Kosten hauptsächlich in der lokalen Währung hat, kann er einen Sicherheitspuffer für Wechselkursschwankungen in den USD-Verkaufspreis einrechnen.

Ein möglicher Ansatz ist deshalb die Doppelfakturierung.

Dabei bittet das Unternehmen seinen Lieferanten, eine Offerte sowohl in US-Dollar als auch in der jeweiligen Landeswährung zu erstellen.

Anschliessend können beide Varianten anhand der aktuellen Wechselkurse und der tatsächlichen Umrechnungskosten verglichen werden.

So lässt sich feststellen, welche Rechnungswährung wirtschaftlich attraktiver ist.

Wichtig ist allerdings, auch Zahlungsbedingungen, Wechselkursrisiken und allfällige zusätzliche Transaktionskosten zu berücksichtigen.

Fazit: Die Wahl der Rechnungswährung kann einen relevanten Einfluss auf die Beschaffungskosten haben. Ein systematischer Vergleich lohnt sich insbesondere bei regelmässigen oder grösseren Importvolumen.