Die Flexibilität der Verkaufspreise hat einen direkten Einfluss darauf, wie Unternehmen mit Währungsrisiken umgehen sollten.
Ein Online-Shop kann seine Verkaufspreise unter Umständen täglich anpassen und dadurch auf Wechselkursschwankungen reagieren. Anders sieht es bei Unternehmen aus, die mit festen Katalogpreisen oder langfristigen Kundenverträgen arbeiten.
Wenn Verkaufspreise beispielsweise für ein ganzes Jahr festgelegt werden, können ungünstige Wechselkursentwicklungen nicht ohne Weiteres an die Kunden weitergegeben werden.
Je weniger flexibel die Verkaufspreise sind, desto wichtiger wird deshalb eine vorausschauende Währungsabsicherung.
Unternehmen mit geringer Preisflexibilität sollten tendenziell einen höheren Anteil ihrer erwarteten Fremdwährungszahlungen absichern. Wie hoch dieser Anteil sein sollte, hängt unter anderem von den Margen, den Zahlungsströmen und der Risikotoleranz ab.
Fazit: Die passende Absicherungsstrategie hängt nicht nur von den Wechselkursen ab, sondern auch davon, wie flexibel ein Unternehmen seine Verkaufspreise gestalten kann.