Bei der Beurteilung von Währungsrisiken ist die Unterscheidung zwischen laufendem Geschäft und Projektgeschäft entscheidend.
Laufendes Geschäft zeichnet sich durch regelmässige und relativ gut planbare Zahlungsströme aus. Ein Beispiel ist ein Werkzeughändler, der seine Waren über das gesamte Jahr an den Fachhandel verkauft.
Projektgeschäfte sind dagegen häufig unregelmässig. Ein Maschinenbauer, der eine Anlage in die USA liefert, erhält beispielsweise mehrere Teilzahlungen über einen längeren Zeitraum.
Diese unterschiedlichen Geschäftsmodelle erfordern unterschiedliche Ansätze zur Währungsabsicherung.
Während beim laufenden Geschäft typischerweise die Einhaltung des Budgetkurses im Vordergrund steht, ist beim Projektgeschäft häufig der Kalkulationskurs des einzelnen Auftrags entscheidend.
Fazit: Eine wirksame Währungsabsicherung muss auf das Geschäftsmodell und die jeweiligen Zahlungsströme abgestimmt sein.